Filipe Albuquerque freut sich auf Spa

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Der Audi-Werksfahrer Filipe Albuquerque ist den meisten aus der DTM bekannt, wo er erfolgreich zwischen 2011 und 2013 antrat. Doch jetzt beginnt für den schnellen Portugiesen ein neuer Karriereabschnitt. Albuquerque tritt für das Team Jota Sport in der ELMS an und wird bei den WM-Läufen in Spa und Le Mans für Audi Sport das dritte Fahrzeug in der FIAWEC fahren. In einem Kurzinterview mit Audi erklärte er wie anspruchsvoll es ist einen LMP-Boliden zu fahren und was ihn am 3. Mai erwartet.
Filipe-Albuquerque
Sie haben in Silverstone in der European Le Mans Series gerade Ihr erstes Rennwochenende in einem Sportwagen absolviert. Mit dem Team Jota Sport haben Sie das Rennen angeführt, bevor einer Ihrer Teamkollegen später mit dem Auto ausgefallen ist. Wie waren Ihre ersten LMP-Rennkilometer?
„Es hat riesigen Spaß gemacht, in die Welt der Sportprototypen einzusteigen. Ich bestreite die European Le Mans Series in Vorbereitung auf meine beiden WEC-Rennen mit Audi in Spa und in Le Mans. Langstrecken-Distanzen und den Teamsport-Gedanken mit mehreren Fahrerkollegen kenne ich schon von meinen Einsätzen im Audi R8 LMS ultra. Neu ist für mich allerdings das Fahrgefühl in einem Sportwagen.“

Was sind die größten Unterschiede zu einem DTM-Rennwagen, wie Sie ihn bisher für Audi gefahren sind?
„Der Audi RS 5 DTM, den ich noch im Vorjahr gefahren bin, hat riesigen Spaß gemacht, war sehr anspruchsvoll und steht für die hochkarätigste Tourenwagen-Technik. Trotzdem ist ein Sportwagen noch einmal ganz anders. Die Fliehkräfte und die Kurvengeschwindigkeiten sind viel höher, die Beschleunigung ist besser und bei meinen Tests im Audi R18 e-tron quattro habe ich mich an die komplexe Bedienung eines Hybrid-Sportwagens gewöhnt. Die LMP1-Rennwagen sind die schnellste Kategorie im Feld. Da ist höchste Konzentration beim Überholen und Überrunden gefragt.“

Ihr erster Einsatz im Audi R18 e-tron quattro steht unmittelbar bevor – am 3. Mai steht der WEC-Lauf in Spa auf dem Programm. Fühlen Sie sich bereit?
„Die Vorbereitung hat mehr als ein halbes Jahr gedauert und war hervorragend. Audi hat mich so gut eingearbeitet, dass ich mich in jeder Phase meines Wechsels vom Touren- in den Sportwagen sehr wohl fühle. Nach meinem ELMS-Rennen habe ich am Sonntag zusammen mit Marco Bonanomi und Oliver Jarvis den WEC-Einsatz meiner Teamkollegen in den Boxen von Audi verfolgt. Auch unser Renningenieur Matthias Huber war in das Geschehen eingebunden. Jetzt kann ich es kaum noch abwarten, mit Marco in Spa mit dem Audi Nummer ‚3’ an den Start zu gehen.“

Bildquelle: Audi-Pressemitteilung