Ferrari bezwingt Aston Martin

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Vor beginn des letzten WEC-Rennens gab es eigentlich nur eine Frage: „Schafft es Aston alle 5 GT-Titel zu holen“. Die Spannung die es im Vorfeld gab, verpuffte schon nach wenigen Stunden. Technische Pannen soweit das Auge reichte und von der Konsistenz der vergangenen Rennen fehlt jede Spur. Die Traditionsmarke verfehlt alle 3 Titel in der LMGTE-Pro Wertung. Am Ende sollte Ferrari wieder ganz oben stehen.

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Die Titel waren zum greifen nahe. Der Traum erneut Meister zu werden war nur einen Schritt entfernt. Die Vorbereitungen waren gründlicher als sonst. Das erfolgreichere Fahrerduo Giancarlo Fisichella und Gianmaria Bruni wurde getrennt und mit Kamui Kobayashi und Toni Vilander vermischt. Nichts sollte sich dem großen Ziel in den Weg stellen. Der Aufwand der im Vorfeld betrieben wurde, brachte die gewünschten Ergebnisse. Das Ferrari Werksteam hat es geschafft Aston Martin den Hersteller Titel in der LMGTE, den Titel des besten LMGTE-Pro Teams und den Fahrertitel in der GT-Wertung vor der Nase wegzuschnappen.

Die Saison 2013 war ein Auf und Ab für das Team. Die Rennen liefen weitestgehend erfolgreich und man konnte an der Spitze mithalten, aber Ausfälle und Technische Probleme brachten gerade zum Ende hin eine gewisse Unruhe rein. Es war ein Wechselbad der Gefühle. Doch nun ist es geschafft, zum zweiten mal alle Titel in der GT-Pro gewonnen. Auch der Ferrari Präsident Luca di Montezemolo brachte seine Freude zum Ausdruck. Nach dem erneut schlechten Abschneiden des Formel 1 Teams ist er stolz, dass Ferrari in der WEC das Maß alles Dinge ist. Doppelte Freude bringt der Fahrertitel von Gianmaria Bruni. Das ein Italiener in einem Italienischen Auto Weltmeister wird, ist schon einige Jahrzehnte her. Nun hat man endlich auch dieses Tief überwinden können.

Die WEC wird für Ferrari immer mehr zum Zentrum des Erfolgs. Die Mannschaft fährt von Erfolg zu Erfolg und wächst stetig. Auch im nächsten Jahr soll es voran gehen. Dem Team werden mehr Gelder zur Verfügung gestellt und ein LMP1 Wagen soll angeblich auch in der Planung sein. Nach der anhaltenden Schwäche in der Formel 1 nimmt man die Langstrecken-Weltmeisterschaft immer mehr in den Fokus. Man darf gespannt sein wo die Reise hingeht.

Quelle: Motorsport-Total.com