Der Mercedes aus den 80er Jahren

Die goldene Zeit der Gruppe C

Mit Beginn der Saison 1982 führte die FIA ein neues Reglement für die Sportwagen ein. Bis zu diesem Zeitpunkt herrschte in der Sportwagen-Szene ein buntes Durcheinander. Auf jedem Kontinent gab es eigene Fahrzeug-Gruppen, welche nur von wenigen Regularien eingegrenzt wurden. Da die Wagen in Nordamerika anderen Regeln folgten als jene in Europa, war es für die Hersteller schwierig in mehreren Rennserien gleichzeitig anzutreten. Mit der Einführung der sogenannten Gruppe C wollte die FIA diesem Wildwuchs ein Ende setzten und international einheitliche Vorschriften für Prototypen und Sportwagen erlassen.

Die neuen Regeln sorgten für einen wahren Aufschwung des Langstreckensport. Porsche gab auch mit den neuen Regeln sein bestes um weiter an der Spitze zu bleiben, was ihnen mit den Modellen 956 und 962 auch wunderbar gelang. Die unschlagbare deutsche Mannschaft und das einheitliche Reglement sorgten dafür, dass eine Vielzahl von Herstellern einen Einstieg in die WSC wagten. Neben asiatischen Autobauern wie Toyota, Nissan und Mazda wagten in dieser Zeit auch Peugeot und Sauber-Mercedes einen Schritt nach Le Mans. Diese Vielzahl an Werksteams und unterschiedlichen Konzepten sorgte für einen der spannendsten und wohl am härtesten umkämpften Abschnitte in der Geschichte der World Sportscar Championship.