Ein Porsche aus den 60er Jahren

Die Porsche-Ära

Zu Beginn der 1960er konnten die Italiener der Konkurrenz erstmals zeigen, dass sie die besten sind die es in Le Mans und WSC zu schlagen gilt. Doch es dauerte nicht lange bis auch Ferrari seinen großen Gegenspieler bekam. Henry Ford sagte, dass er „krank beim Anblick der Dominanz durch die Blutroten Wagen wird“. Seine Reaktion hatte zur Folge, dass er im Folgejahr einen großangelegten Einstieg in die WSC verkündete und mit speziell Entwickelten Ford GT40 im Jahr 1966 dann erstmals die Titel in die USA holte.

Doch lange hielt der Erfolg von Ford nicht, denn bereits Anfang der 1970er Jahre wechselten die Machtverhältnisse und es begann der Mythos von Porsche im Langstrecken-Sport. Der deutsche Sportwagenbauer schaffte es wie kein anderer sich einen Platz in den Geschichtsbüchern zu sichern. Sage und schreibe 16-mal gewannen die Stuttgarter die 24 Stunden von Le Mans und 15-mal den Weltmeistertitel der WSC. Es war eine Leistung wie sie nie wieder überboten werden konnte und noch immer den ultimativen Rekord darstellt. Mit seinen Wagen 915, 935 und 936 schaffte es Porsche, seine Marke endgültig im Motorsport zu etablieren und den 70er Jahren einen Stempel aufzudrücken.