Die Anfänge des Motorsports

Eine neue Art von Autorennen entsteht

Die Gefahr war allgegenwärtig und dennoch war das Bestreben Autorennen auszutragen ungebrochen. Um für mehr Sicherheit zu sorgen, beschloss der Französische Automobilclub (ACO) einen sogenannten „Grand Prix“ auszutragen. Es war das erste Mal seit dem Unfall, dass wieder ein Autorennen ausgetragen wurde. In der südfranzösischen Stadt Le Mans sperrte man für diesen Zweck öffentliche Straßen und legte einen geschlossenen Rundkurs an. Es war die Geburtsstunde des modernen Motorsports.

Die Idee von Rundenbasierten Rennen stieß auf so großes Interesse, dass innerhalt kürzester Zeit Rennstrecken in vielen Ländern der Welt entstanden. Noch vor dem ersten Weltkrieg entstanden Kurse wie Brooklands, Indianapolis und Monza. Diese neue Art des Autorennens sorgte dafür, dass sich Hersteller wie Mercedes-Benz, Ferrari, Alfa Romeo und Bentley einen Namen im Motorsport machen konnten. Doch die Freude an der neu gewonnenen Sportart war nicht von langer Dauer, denn nur kurze Zeit später brach der erste Weltkrieg aus. Die Umstände und die Feindseligkeit sorgten dafür, dass der Motorsport an Bedeutung verlor und es Jahre dauerte bis man sich wieder auf den Sport konzentrieren konnte.

Ein erster wichtiger Schritt zur Rückbesinnung auf den Motorsport wurde im Jahr 1923 gemacht. Der französische Automobilclub (ACO) wollte die Menschen zusammen bringen und nach der langen Pause wieder ein Autorennen in der Stadt Le Mans austragen. Das Ergebnis aus diesem Bestreben war die Geburt des wohl legendärsten Rennens der Welt. Am 26. Mai fiel der Startschuss für die erste Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans, ein Rennen was auf die Ursprünge des Motorsports zurückgriff und zugleich etwas Neues wagte. Es sollte die Grundlage für eine Vielzahl von Langstreckenrennen in aller Welt bilden und auch trotz der Folgen des zweiten Weltkrieges bis in die heutige Zeit bestand haben.