ELMS: Greaves startet mit reduziertem Aufgebot

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In dieser Woche startet die ELMS mit den offiziellen Testtagen in die Saison 2016. Alle Teams stecken mitten in den Vorbereitungen und eigentlich sollten die Fahrpläne für das Jahr weitestgehend feststehen. Doch Greaves Motorsport verkündete heute überraschend, dass man das ELMS-Aufgebot um die Hälfte verkleinern wird.

Erst kürzlich testete Greaves in Aragon und gab bekannt, dass man 2016 mit zwei Fahrzeugen in der ELMS starten wird. Kurz vor dem Prolog in Paul Ricard stellte man nun ein neues Aufgebot vor, welches nur noch ein Fahrzeug umfasst. Das Meisterauto von 2016, der Gibson-Nissan 015S, wird in diesem Jahr nicht die Chance bekommen, den Titel zu verteidigen. Stattdessen legt man den Fokus auf den neue Ligier JS P2, welcher ursprünglich mit der Startnummer 41 eingeschrieben war. Diese wird künftig mit der #1 in die sechs Saisonrennen gehen.

Besonders bitter ist die Situation für die Fahrer. Bisher waren der ELMS-Meister Gary Hirsch, der LMP3-Sieger Chris Hoy, Alex Brundle, Memo Rojas und Julien Canal für die zwei Prototypen eingeplant. Durch den Fokus auf einen Wagen, müssen jetzt ein paar der Pilot von der Garage aus zusehen. Wer den kürzeren zieht, ist bisher noch unklar. Fest eingeplant sind aktuell nur der Mexikaner Memo Rojas und der Franzose Julien Canal. Spätestens morgen werden wir wissen, ob Chris Hoy, Alex Brundel oder Gary Hirsch den dritten Platz bekommt.

Warum Greaves Motorsport so kurzfristig umgeplant hat ist noch nicht bekannt. Vermutlich steckt aber ein finanzieller Aspekt dahinter. Mit dem veränderten Aufgebot gab man auch bekannt, dass man als Einsatzteam von Krohn Racing fungieren wird um so die gemeinsamen Kosten zu minimieren.

Via: Sportscar365
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)