ELMS: Die Zukunftspläne des LMP3-Siegers

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Nach dem der Brite Chris Hoy bei den Olmpischen Spielen die Goldmedaille im Bahnradsport gewann, wollte er neue Ziele erreichen und entschloss sich in den Motorsport zu wechseln. Gemeinsam mit Charlie Robertsen stieg er für das Team LNT in diesem Jahr in die neue LMP3-Klasse der ELMS ein. Gleich im ersten Jahr holten die beiden vorzeitig den Fahrer- und den Teamtitel. In einem Interview mit Autosport.com sprach er nun über seine Zukunftspläne.

Nach dem er mit dem LMP3-Titel einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht hat, will Chris Hoy nun auf die große Bühne des Motorsports. Sein nächstes großes Ziel für das kommende Jahr heißt Le Mans. In diesem Jahr durfte er mit seinem LMP3-Fahrzeug bereits am offiziellen Le Mans Test teilnehmen und bekam Lust auf mehr. Für die Saison 2016 plant der frisch gekührte LMP3-Champion ein ein Cockpit in der nächst höheren Klasse zu finden, da LMP3-Wagen nicht am eigentlichen Le-Mans-Rennen teilnehmen dürfen.

Schwierig gestalte sich jedoch die Suche nach einem geeigneten Team. Es gibt viele LMP2-Mannschaften in der ELMS, jedoch haben sie alle keine 100 Prozentige Startgarantie, da die WEC-Fahrzeuge bevorzugt behandelt werden. Die Chancen für den 39 jährigen Briten stehen jedoch gut, da er teil des Nissan-Fahrerprogramms ist und im kommenden Jahr ein großteil des Le Mans Felder wieder mit einem Motor der Japaner an den Start gehen wird.

Doch auch für einen Champion wie Chris Hoy ist nichts in Stein gemeißelt. Die besten Chancen um sich den Wunsch von der Le Mans Teilnahme zu erfüllen bestehen für ihn wohl in Form einer Teilnahme als dritter Fahrer. Doch die Konkurrenz ist groß und gerade in der LMP2 sind viele gute Piloten unterwegs. Sein größter Wunsch für das kommende Jahr wäre es, gemeinsam mit deinem Teamkollegen Charlie Robersten einen Stammplatz für die volle Saison zu finden und gemeinsam nach Le Mans zu reisen.

Quelle: Autosport.com
Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)