ELMS: Chris Hoy wechselt zu Algarve Pro Racing

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Chris Hoy hat einen einmaligen Karriereweg hintersich. Nach dem der 40 Jährige Brite mehrfach bei den olympischen Spielen Gold gewinnen konnte, wollte er das Bahnradfahren beenden und etwas neues wagen. Seine Reise führte ihn in den Motorsport, wo er nach der British GT in die ELMS wechselte. Nach Wochen der Spekulation wurde jetzt bekannt, wie es für den Olympiasieger weitergeht.

Vergangenes Jahr gewann Chris Hoy gemeinsam mit Charlie Robertson zum ersten mal die LMP3-Klasse der ELMS. Da ein Verbleib in der Juniorklasse für den 40 Jährigen Briten keine Option war, wollte er die nächste Stufe erklimmen und bemühte sich um ein LMP2-Cockpit. Anfänglich sah es auch gut für ihn aus, da er dank Nissan Kontakt zu Greaves Motorsport herstellte und Testfahrten absolvieren konnte.

Doch kurz vor dem Prolog gab das britische Team bekannt, dass man nur eines der zwei gemeldeten Fahrzeuge in der ELMS einsetzen wird. Für Chris Hoy zerplatzte damit die Chance auf einen LMP2-Sitz und lange war ungewiss ob er 2016 überhaupt ein Rennen fahren wird. Doch jetzt wurde bekannt, dass der schnelle Brite in der kommenden Saison mit dem Team Algarve Pro Racing starten wird.

Bei den 24 Stunden von Le Mans wird Chris Hoy die portugiesische Mannschaft als dritter Fahrer unterstützen. Nach dem Sieg der LMP3 wollte er unbedingt einmal beim Langstrecken-Klassiker antreten und die Herausforderung von 24 Stunden bestehen. Nun bekommt er die Chance zusammen mit Michael Munemann und Andrea Pizzitola zu starten. Unklar ist aktuell noch, ob er über Le Mans hinaus ebenfalls bei Algarve Pro Racing hinter das Steuer greifen wird oder ob sich das Team auf das Duo Munemann und Pizzitola fokusiert.

Bild: ELMS-Pressematerial
Quelle: The Guardian