Die WEC-Magazin Awards: Stimmt ab

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Die WEC-Saison 2015 war eine der spannendsten und aufregendsten seit Gründung der Serie im Jahr 2012. Sei es der Sieg des „Rookie Porsche“ in Le Mans oder der Showdown zwischen Audi und Porsche bis zum letzten Moment, in diesem Jahr gab es viele unvergessliche Momente. Wir von WEC-Magazin wollen die vergangene Saison zum Anlass nehmen, um mit den WEC-Magazin Awards erstmals diese besonderen Momente zu würdigen.

In den fünf verschiedenen Kategorien „Fahrer der Saison“, „Team des Jahres“, „Rookie des Jahres“, „Team mit der größten Verbesserung“ und „Bestes Rennen der Saison“ haben unsere vier Redakteure jeweils eine Nominierung eingereicht. Nun liegt es an euch, die Gewinner zu bestimmen. Jeder von euch kann eine Stimme pro Kategorie vergeben. Nach Weihnachten geben wir dann die Gewinner der ersten WEC-Magazin Awards bekannt.

Fahrer des Jahres

David: Patrick Long – Es ist schwer bei der Vielzahl an guten Fahrern in dieser Saison eine Wahl für die Nomminierung zu treffen. Meine Stimme geht an Patrick Long. Der Porsche-Fahrer war nicht nur der schnellste im Feld, er spielt auch eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung von Patrick Dempsey, da er ihn maßgeblich unterstützt hat. Er hat das Team grandios nach vorne gebracht und die Arbeit mit dem Sieg der 6 Stunden von Fuji belohnt.

Dominic: Richie Stanaway – Er hat in diesem Jahr eine starke Performance abgeliefert. Trotz des unterlegenen Aston Martin hat er aus jedem Rennen das Maximum rausgeholt und nie aufgegeben.

James: Nick Tandy – Er saß zum ersten mal für ein Rennen hinter dem Steuer des Porsche 919 und gewann mit seinen Teamkollegen auf anhieb die 24 Stunden von Le Mans. Darüber hinaus fuhr er eine atemberaubende Saison mit KCMG und gab alles, um im Meisterschaftskampf seine Kollegen so gut wie möglich zu unterstützen.

Tobias: Richard Lietz – Er hatte eine harte Saison 2015. Regelmäßig musste er sich auf neue Teamkollegen einstellen und hatte eine schwierigere Ausgangslage als die Konkurrenz. Dennoch fuhr er stehts auf einem hohen Niveau und konnte sich schließlich gegen die bis dato ungeschlagenen Ferrari-Piloten durchsetzen.

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Team des Jahres

David: Porsche – Diese Saison stand ganz im Zeichen von Porsche. Nach dem Sieg in Le Mans nutzte das Werksteam die Chance und lieferte bei jedem Folgerennen bestmögliche Ergebnisse ab. Am Ende konnten sie sich gegen die starke Audi-Mannschaft durchsetzen und die verdienten WM-Titel nach Hause holen. Das ganze Team, vom Mechaniker bis zum Fahrer hat sich den Titel „Team des Jahres“ mehr als verdient.

Dominic: SMP Racing – Nach Verzögerungen am neue LMP2-Fahrzeug entschied man sich ein Jahr auszusetzten und als Ersatz in der GT-Am zu starten. Trotz der Umstellung auf einen anderen Wagen, war die Mannschaft gleich von Anfang an vorne dabei und konnte dank ihrer soliden Leistung schließlich den Titel einfahren.

James: Audi – Nach den Erfolgen in den letzten Jahren, erlitten die Ingolstädter dieses Jahr einen Rückschlag. Doch nach dem knapp verpassten Sieg in Le Mans rappelten sie sich wieder auf und lieferten eine spannende Titeljagt bis zum Schluss.

Tobias: G-Drive Racing – Bereits 2014 war das Team dem Titel zum greifen nahe. Doch ein Ausfall kurz vor Schluss zerstörte die Träume. G-Drive versprach im Folgejahr gestärkt zurück zu kommen und ließ den Worten Taten folgen. Egal welches Problem sich der Mannschaft in diesem Jahr in den Weg stellte, nichts konnte sie aufhalten. Die Arbeit wurde belohnt, denn schließlich reichte es zum lang ersehnten LMP2-Titel.

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Rookie des Jahres

David: Nick Tandy – Er hat den Schritt in die Spitzenklasse des Prototypen-Sports gewagt und schaffte es nach einem beeindruckenden Rennen in Le Mans den Gesamtsieg zu holen. Neben seinem starken Debüt im 919 Hybrid griff er diese Saison für KCMG hinters steuer und zeigte mit spannenden Rennen, dass er in jeder Klasse Siegfähig sein kann.

Dominic: Pipo Derani – Er fuhr eine starke erste Saison bei G-Drive und konnte bei jedem Rennen mit dem Schwesterfahrzeug sowie dem KCMG mithalten. Am Ende gelang es ihm sechs Podestplätze und eine Poleposition einfahren.

James: Jonathan Adam – In der zweiten Saisonhälfte kam Jonathan Adam als Ersatz für Stefan Mücke in das WEC-Programm von Aston Martin. Trotz des unglücklichen BoP-Vorgaben für Aston Martin lieferte er fantastische Rennen und bildete zusammen mit Darren Turner ein großartiges Team.

Tobias: Nicolai Sylvest – Das Larbre-Team hatte einen schwierigen Start in die Saison 2015, mit jedem weiteren Rennen blieb die Performance unverändert. Doch als Niolai Sylvest den Dänen Kristian Poulsen ersetzte, ging es plötzlich Bergauf. Bereits in seinen ersten WEC-Rennen hat Nicolai gezeigt, dass er maßgeblich zur Leistungssteigerung beitragen kann und ein Podium im Bereich des Möglichen ist.

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Team mit der größten Verbesserung

David: Signatech Alpine  In dieser Saison wagte das französische Team den Wechsel von der ELMS in die WEC. Bereits im ersten Rennen zeigte die Mannschaft das man nicht zu unterschätzen ist. Mit jedem Rennen ging es einen Schritt nach vorne, bis es in Shanghai schließlich zum ersten WEC-Sieg reichte.

Dominic: ByKolles– Nach den 24 Stunden von Le Mans hatte das ByKolles Team endlich den eigenen Wagen verstanden und wusste, wo es klemmte. Was folgte war ein steiler Anstieg der Lernkurve von Rennen zu Rennen. Nach der Rebellion Dominanz und zahlreichen Rückschlägen ist ByKolles endlich auf dem Weg zur Konkurrenzfähigkeit.

James: Rebellion – Durch den Motorenwechsel hin zum AER, hatte die Schweizer Mannschaft am Anfang zu kämpfen, zur gewohnten Performance zu finden. Doch mit dem Laufe der Saison fand man Schritt für Schritt zur alten Stärke zurück und sicherte sich den Meistertitel.

Tobias: Dempsey-Proton Racing Nach Jahren in der USCC wagte Patrick Dempsey und sein Team den Wechsel in die WEC. Nach anfänglichen Orientierungsproblemen in der neuen Umgebung, steigerte sich die Mannschaft von Rennen zu Rennen und fuhr kurz vor Jahresende den ersten WEC-Sieg ein. Mit Durchhaltevermögen und viel harte Arbeit zeigte das Porsche-Team das man problemlos vorne mitfahren kann und im kommenden Jahr den AM-Titel als Ziel hat.

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Bestes Rennen der Saison

David: 6h FujiFür mich sind die 6 Stunden von Fuji das mit Abstand beste Rennen der Saison. Es war ein Lauf mit spannung und harten Kämpfen in jeder einzelnen Klasse. Es war eines der Schlüssel-Rennen im Kampf um die Meisterschaft und bleibt mir lange in Erinnerung.

Dominic: 6h Silverstone – Für mich sind die 6 Stunden von Silverstone das beste Rennen der Saison 2015. Die Teams zeigten fantastische Zweikämpfe sowohl in der LMP1 als auch in der GT-Pro über nahezu die gesamte Renndistanz. Es ist ein Rennen was man so schnell nicht vergisst.

James: 24h Le Mans – Es war das erste mal, dass ich bei den 24 Stunden von Le Mans live vor Ort sein konnte. Die Kämpfe zwischen den Trios von Porsche und Audi übertrafen meine kühnsten Erwartungen. Für mich war es nicht nur das Jahreshighlight, sondern auch der beste Lauf der Saison.

Tobias: 6h Nürburgring – Für mich haben die 6 Stunden vom Nürburgring den Titel verdient. Es war das erste mal, das die WEC in Deutschland gastierte. Es ist immer etwas besonderes, wenn man als Fan ein Heimrennen bekommt. Wenn dies dann noch über die gesamte Länge hin spannend bleibt, vergisst man das nicht so schnell.

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Bild: WEC-Magazin (Walter Schruff)