Der Trainingsauftakt in Fuji

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Die FIA WEC startete heute nach rund zwei Monaten Pause in das nächste Rennwochenende der Super Season. Mit den 6 Stunden von Fuji steht für die Mannschaft von Toyota Gazoo Racing das Heimrennen auf dem Plan und die Japaner wussten die freien Trainings bereits für sich zu nutzen. Bei den LMGTE-Fahrzeugen konnte sich Ford im FP1 an die Spitze setzen, wurde im FP2 jedoch durch Aston Martin verdrängt.

Toyota und Ford zeigten sich bei den freien Trainings stark
Toyota und Ford zeigten sich in beiden Trainings äußerst stark.

Trotz der veränderten EoT-Vorgaben dominierte in beiden freien Trainings die Spitze der LMP1-Klasse. Die schnellste Rundenzeit holte das Fahrzeug mit der Startnummer acht in der zweiten Session des Tages mit 1:23.973. Doch die Konkurrenz um Rebellion Racing nutzte die Zeit ebenfalls bestmöglich aus und verringerte den Abstand zum zweitbesten Toyota (#7) auf 0,6 Sekunden.

In der LMP2-Klasse zeigte sich die Spitze hingegen recht wechselhaft. Während der Prototyp von TDS Racing im ersten Training mit 1:30.360 allen davon fuhr, schafften es das Team eine Session später nicht über Position vier hinaus. Den ersten Rang sicherte sich im FP2 die Mannschaft von Signatech Alpine Matmut, welche nur wenige Augenblicke vorher die Siegertrophäe der 24 Stunden von Le Mans (LMP2-Klasse) entgegennehmen durften.

Fuji verspricht Duell auf Augenhöhe in der LMGTE

Bei den GTE-Fahrzeugen zeichnete sich erneut ein Duell auf Augenhöhe ab. In beiden freien Trainings lag das gesamte Feld der LMGTE-Pro innerhalb einer Sekunde. Ähnlich wie in Silverstone ist die Klasse auch in Fuji sehr ausgewogen und es dürfte uns ein spannendes Duell um den Sieg erwarten. Wie eng die Abstände an der Spitze sind, zeigte sich im zweiten Training. Aston Martin konnte seine #95 mit gerade einmal 0,162 Sekunden Abstand auf den Ford #67 auf Position eins platzieren.

In der kleinsten WEC-Klasse, der LMGTE-Am hatte der Lokalmatador MR Racing noch kein Wort mitzureden. Das Team steigerte seine Leistung zwar, schaffte es bisher aber nicht über den fünften Platz hinaus. Die Spitze der AM-Kategorie lag erneut in Porschehand. Die Dempsey-Proton Mannschaft fuhr mit der #88 und #77 auf die Ränge eins und zwei, gefolgt vom Ferrari #61.


Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff / TonKerdijk)