Der Kampf um den GTE-Weltmeistertitel spitzt sich zu

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Die sechs Stunden vom Circuit of the Americas erwiesen sich als Wendepunkt der ersten LMGTE-Weltmeisterschaft. Die Piloten vom Ford Chip Ganassi Team UK, Andy Priaulx und Harry Tincknell, führen die WM-Wertung mit 102 Punkten an. Doch die Führung aus der ersten Jahreshälfte ist auf nur sechs Punkte geschrumpft.

Den beiden Briten folgt die beständige, aber bislang sieglose Mannschaft #91 des Porsche GT Teams mit Richard Lietz und Fred Makowiecki. Nur einen halben Punkt Rückstand hat hingegen Davide Rigon von AF Corse, welcher seinem regulären Teamkollegen Sam Bird nur einen halben Punkt voraus ist. Der Vorteil auf Bird ist darin begründet, dass der Brite den Nürburging-Lauf verpasste, um in der Formel E anzutreten.

Die Kämpfe auf der Rennstrecke werden sich intensivieren, wenn die Serie zu den letzten drei Runden in Fuji (15. Oktober), Shanghai (5. November) und Bahrain (18. November) startet. Jeder der Kurse spielt die verschiedenen Stärken der einzelnen GTE Pro-Maschinen aus. In der vergangenen Saison haben die aktuellen Tabellenführer Andy Priaulx und Harry Tincknell die Siege in Fuji und Shanghai eingefahren. Mit einer Wiederholung dieser Erfolge könnten die beiden Fahrer zum ersten Mal in Folge den Titel gewinnen.

Etwas klarer ist der Kampf um die Herstellerwertung. Ferrari hat einen Vorsprung von 40 Punkten auf Ford, welche wiederum einen knappen Vorsprung von einem Punkt vor dem Aston-Martin-Team haben. Porsche liegt nur 11 Punkte dahinter auf Rang vier. Eine vollständige Auflistung der aktuellen Ranglisten findet Ihr hier.

Bilder: WEC-Magazin