Das erste Freie Training in Bahrain

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Die WEC geht in die letzte Runde. Mit perfekten Bedingungen (30 Grad Strecke/ 24 Grad Luft) bestritten die 28 Fahrzeuge das erste Freie Training (FP1) auf der Grandprix Strecke von Bahrain.
Nachdem es im letzten Jahr viel heißer gewesen war, mussten sich die Fahrer und Teams zunächst an die „winterlichen“ Bedingungen gewöhnen. Vor allem stand die Arbeit mit den Reifen ganz oben.

FP1

LMP

Das beste Ergebnis in der LMP1 konnte sich Alexander Wurz im Toyota schnappen. Er raste mit einer spitzen Zeit von 1:43.192 Minuten über die Strecke. An dieser Zeit bissen sich die Konkurrenten die Zähne aus. Der Deutsche Andre Lotterer fuhr mit seinem Audi eine Zeit von 1:44.617 Minuten und schob sich vor seine Teamkollegen auf den zweiten Platz. Das Weltmeistertrio mit Duval, McNish und Kristensen fuhr nur 0,472 Sekunden langsamer als das Schwesterauto und wurde dritter im FP1.

Der Toyota mit der Startnummer #8 hatte Pech im ersten Freien Training. Nach ein paar Runden musste Nicolas Lapierre die Box ansteuern, Grund dafür war eine defekte Lichtmaschine. Nach einem Tausch dieser Lichtmaschine konnten Buemi, Sarrazin und Lapierre eine Zeit von 1:45.151 Minuten in des Asphalt brennen und sich somit den vierten Platz sichern.
In einem Interview berichtete Sebastien Buemi, dass der Tausch der defekten Lichtmaschine 30 Minuten der wichtigen Trainingszeit gekostet hat.

In der LMP2 Klasse fuhren die Titelfavoriten von OAK mit der Startnummer #24 (Heinemeier, Pla, Brundle) auf den ersten Platz mit einer Zeit von 1:52.389 Minuten. Mit einem größeren Abstand folgte die Konkurrenz von G-Drive. Auf den 3. Platz fuhren Baguette, Plowman und Gonzalez.
Die zwei LMP2 Neulinge John Lancaster und Lucas Auer präsentierten sich bei ihrem Debüt in der WEC relativ gut.

LMGTE

In der GTE-Pro Klassierung war Aston Martin das Maß der Dinge und konnte sich gegen die neuen Porsche Modelle durchsetzen. Stefan Mücke brachte seinen Aston Martin Vantage zeitig an die Spitze. Mit einer super Zeit von 1:59.565 Minuten holte der Deutsche zusammen mit Darren Turner den ersten Platz im Training. Die Konkurrenz folgte mit großen Abständen.

In der GTE-Am Klassierung konnte sich das Young Driver Team von Aston Martin mit Nicki Thiim, Christoffer Nygaard und Kristian Poulsen den ersten Platz sichern und ließ die Konkurrenz stehen.