BMW setzt sich beim Qualifying in Le Mans an die Spitze

BMW holte die schnellste Rundenzeit im Qualifying

Beim Qualifying am Mittwoch Abend ging es in Le Mans um alles! Nur acht Fahrzeuge jeder Klasse schafften den Einzug zur Hyperpole. BMW holte sich dabei die vorläufige Spitzenposition.

Dries Vanthoor drehte die schnellste Runde der Session und setzte den BMW M Hybrid V8 mit der Startnummer 15 an die Spitze des Zeitentableaus. Der Belgier fuhr eine Runde von 3:24,465 Minuten und das bei nur noch zehn Minuten Restzeit.

Zweitschnellster war der Cadillac #3 vor dem Ferrari #50 auf Platz drei. Ebenfalls in die Hyperpole-Session eingezogen sind der Toyota #7, die Alpine #35, der Cadillac #2, der Ferrari #51 und der Porsche #6. Von den Herstellern, die in der Hypercar-Klasse antreten, verpassten nur Peugeot, Isotta Fraschini und Lamborghini die Teilnahme an der Hyperpole-Session.

Toyota-Rundenzeiten nach roter Flagge gelöscht

Ein Dreher von Kamui Kobayashi im Toyota #7 auf Höhre der Porsche-Kurven brachte wenige Minuten vor Schluss eine rote Flagge. Der Japaner hatte die Zeit des #15 BMW in den ersten beiden Sektoren unterboten und hätte die vorläufige Pole Position übernehmen können, wenn er seine Runde beendet hätte.

Zum Pech des japanischen Herstellers machte die gelbe Flagge und die darauf folgende rote Flagge die Hoffnungen seines Teamkollegen Brendon Hartley zunichte und verhinderte dessen Teilnahme an der Hyperpole-Session. Hartley gehörte zu einer Reihe hochkarätiger Teilnehmer, die am Donnerstagabend die Pole-Position verpassten.

Zu den anderen, die bei der Festlegung der Startaufstellung keine Rolle mehr spielen werden, gehören der Porsche mit der Startnummer 12 vom Hertz Team Jota und der Porsche #5.

Für Toyota kam es noch schlimmer, denn alle Zeiten von Kobayashi im Qualifying wurden gestrichen. Der Toyota mit der Startnummer 7 wird daher das Rennen vom Ende des Hypercar-Feldes aus in Angriff nehmen. Die Entscheidung der Stewards beförderte den #12 Hertz Team Jota Porsche auf P8, was ihm ein Ticket für die Hyperpole einbrachte.

Ford stellte das schnellste LMGT3-Auto im Qualifying

Ford am schnellsten im LMGT3-Qualifying

Der Ford Mustang LMGT3 mit der Startnummer 77 war am schnellsten in der LMGT3-Kategorie. Doch nicht nur Ford zeigte sich start in dieser Klasse, denn die Konkurrenz war in Schlagweite.

Auch in der GT3-Kategorie zeige sich eine gemischte Gruppe von Autos, die den Einzug in die Hyperpole-Session schafften, darunter die Corvette #82 von TF Sport, der Lamborghini #60 von Iron Lynx, der Ferrari #66 von JMW Motorsport und die beiden WEC-Aston Martins (#27 von Heart of Racing und #777 von D’Station Racing). Die aktuellen Meisterschaftsführenden im Porsche #92 von Manthey Purerxcing schafften es ebenfalls sicher in die Hyperpole am Donnerstag.

COOL Racing führt die LMP2- Liste an

Der dänische Jungstar Malthe Jakobsen fuhr für das Team COOL Racing (#37) die schnellste Zeit in der LMP2-Klasse. Nur wenige Zehntel dahinter folgte Louis Delétraz im lilafarbenen Fahrzeug mit der Startnummer 14 von AO by TF.

United Autosports USA, Panis Racing, IDEC Sport, Vector Sport, DKR Engineering und United Autosports werden sich ihnen in der Hyperpole anschließen. Eine vollständige Liste der Qualifikationszeiten ist hier verfügbar.

Die Hyperpole-Session beginnt am Donnerstagabend um 20:00 Uhr MESZ. Eine vollständige Übersicht aller Session-Zeiten gibt hier. Die Hyperpole-Session gibt es kostenfrei zum mitverfolgen bei uns im Live-Ticker.

Bilder © WEC-Magazin (Walter Schruff)