Aus Fahrersicht: Simon Trummer in Mexiko

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14303685_1239344862776491_304770043_oDas Debüt in Mexiko war etwas ganz besonderes. Allein schon zum Land könnte man eine ganze Geschichte schreiben. Auch wenn ich in bestimmten Gegenden gemischte Gefühle habe, bin ich dennoch fasziniert von der Kultur und den Menschen hier.

Was die Strecke und die Organisatoren betrifft, ziehe ich meinen Hut! Das war eine fantastische Veranstaltung. Ich fand die Tage auf dem Autódromo Hermanns Rodríguez wirklich toll! Allerdings ist die Strecke etwas gewöhnungsbedürftig und nach meinem Geschmack nicht hundertprozentig für die WEC geeignet.

Aus sportlicher Sicht betrachtet, verlief das Rennwochenende für uns zufriedenstellend. Abgesehen vom ersten Training, in welchem der Motor streikte, konnten wir in den folgenden Sessions eine gute Performance abliefern. Mit meinen eigenen Leistungen bin ich ebenfalls zufrieden, meine Rundenzeiten waren in der LMP1-Privatklasse wirklich konkurrenzfähig.

Im Rennen konnte ich darauf aufbauen. Leider fing unser Bolide erneut Feuer – doch wir hatten Glück im Unglück und ich konnte das Auto zurück an die Box bringen. Dort gaben die Jungs alles und wir konnten nach 20 Minuten wieder zurück auf die Strecke und das Rennen beenden.

Aktuell ist es nicht einfach für uns aber wir sind auf einem guten Weg und ich denke, dass wir in Texas daran anknüpfen können.

Beste Grüsse
Simon