Audi gewinnt die 6 Stunden von Spa

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Audi gewinnt bei den 6 Stunden von Spa-Francorchamps, dicht gefolgt vom Porsche Hybrid Nummer 18 und seinem Schwesterfahrzeug mit der #17. Etwas abgeschlagen kamen der Audi #9, der Toyota #2 und der Porsche #19 ins Ziel. Das Weltmeisterauto von Toyota mit der Nummer #1 schaffte es lediglich auf den achten Platz. Der dritte Audi R18 mit der Startnummer #8 landete zwei Minuten vor Schluss in der Wand.

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In der LMP2-Klasse gewinnt Gaststarter Jota Sport vor dem G-Drive mit der #28. Fernando Rees feiert in der GTE-Pro Klasse mit seinen Teamkollegen den ersten Saisonsieg im Aston Martin. Knapp dahinter landeten die beiden Manthey Porsche #92 und #91. Ferrari schaffte es nach einer späten Strafen kurz vor Schluss nicht mehr aufs Podium. Auch in der GTE-Am Wertung holte Aston Martin den Sieg. Auf Rang zwei schaffte es der AF Corse Ferrari #83 vor den Ferrari von SMP Racing mit der #72. Die jeweiligen Auswertungen zu den einzelnen Klassen, findet ihr wie gewohnt in den kommenden Tagen auf WEC-Magazin.

Nachdem es in den ersten drei Stunden des Weltmeisterschaftslaufes in Spa-Francorchamps heiß her ging, setzten sich in der zweiten Halbzeit die Kämpfe fort. Gleich zu beginn der vierten Stunde hängte sich Porsche #17 an die beiden Toyotas auf den Plätzen vier und fünf. Kurz nachdem der Stuttgarter-Prototyp in der Rückspiegeln der Japaner auftauchte, setzte er zum Überholmanöver an. Innerhalb einer Runde machte Mark Webber die beiden Plätze gut und konnte sich sogar absetzten. Zeitgleich schalteten die Kameras auf den Audi Nummer #8 um. Der gut im Rennen liegende LMP1-Bolide rollte aus, und schleppte sich an die Boxengasse. Nur zwei Minuten später kam der abgeschlagene Weltmeister Toyota #1 an die Box und wurde wie der Audi zur Reparatur rein geschoben.

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2 Stunden und 35 Minuten vor Schluss, sorgte der Strakka LMP2-Bolide mit der #42 für aufsehen in der letzten Kurve. Nach einem Bremsfehler drehte sich der Wagen um die eigene Achse und verlor Rang drei. Zeitgleich gab die ByKolles Mannschaft bekannt, dass man den Boliden nach mehreren Problemen aus dem Rennen zieht. Der auf die Strecke zurückgekehrte Toyota #1 rollte erneut langsam über den belgischen Kurs und kam zur zweiten Reparatur rein. Kurz vor Ende der vierten Stunde bekamen die Autos #91 von Porsche und #96 von Aston Martin eine Durchfahrtsstrafe, aufgrund der Missachtung blauer Flaggen.

In der fünften Stunde des Rennens trafen zwei alte bekannte auf einander. Mark Lieb im Porsche #18 kämpfte knapp eine halbe Stunde lang mit dem Audi #7 um die Führung. Nachdem Audi seine Boxenstrategie überarbeitete, konnte Porsche den ersten Rang einnehmen. Auch Ferrari blieb von Strafen nicht verschont. Nach einer unglücklichen Berührung mit Porsche, bekam James Calado im Fahrzeug #71 eine Durchfahrtsstrafe aufgebrummt. Mit 1 Stunde 31 Minuten verbleibend, trafen Porsche #18 und Audi #7 wieder aufeinander.

Die Ingolstädter hatten den Kampf um die Führung noch lang nicht abgeschrieben und setzten sich hinter den Porsche 919 Hybrid. Während des Kampfes schalteten die Kameras auf den Zweitplatzierten G-Drive #26, welcher mit großer Rauchentwicklung auf sich aufmerksam machte. Gegen Ende des Rennens schaffte es Audi mit der erneut optimierten Boxenstrategie, den ersten Rang zu übernehmen und das Rennen für sich zu entscheiden. Der beschädigte G-Drive, welcher zuvor in die Box geschoben wurde, schaffte es nicht mehr das Rennen wieder aufzunehmen.

Bilder © WEC-Magazin / Walter Schruff