Audi gewinnt die 6 Stunden von COTA

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Audi entscheidet den 4. Weltmeisterschaftslauf der FIAWEC in Austin (Texas) für sich. Nach einem Rennen mit heißen Temperaturen, Unwetter und einer Unterbrechung, schaffte es die Mannschaft aus Ingolstadt mit den Plätzen eins und zwei ein Doppelpodium einzufahren. Auf dem dritten Platz kam der Toyota mit der Startnummer #8 über die Ziellinie. LMP1-L Neueinsteiger Lotus, schaffte es auf Platz zwei hinter Rebellion Racing. In der LMP2-Klasse gelang es dem Team von KCMG seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Die GT-Pro sowie die GT-Am Wertung entschied Aston Martin beide für sich.

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Die 4. Stunde

Nach der chaotischen ersten Halbzeit bei den 6 Stunden von COTA, ging es in der Schlussphase ebenso spannend weiter. Gleich zu Anfang der vierten Rennstunde lieferte sich das ESM LMP2-Fahrzeug mit dem Auto #24 aus dem G-Drive Team einen erbitterten Kampf um den vierten Platz, welchen Roman Rusinov von G-Drive am Ende für sich entscheiden konnte. Zur gleichen Zeit überholten die Boliden von SMP die KCMG-Mannschaft und übernahmen die Plätze 1 und 2 in der LMP2-Klasse.

Zirka 15 Minuten später griff der Porsche-Pilot Patrick Pilet den führenden Darren Turner im Aston Martin (#97) an und übernahm nach einem 8 Runden-Kampf die erste Position. Durch den Runden langen Kampf um die Führung in der GT-Pro konnte sich der zweite Porsche #91 mit Jörg Bergmeister an die Führungsgruppe heranfahren und schnappte sich in Kurve neun den zweiten Platz, sodass Porsche eine Doppelspitze bilden konnte. Gegen Ende der vierten Stunde musste LMP1-Pilot Neel Jani durch einen Boxenstopp seine Führung an den Audi mit der Startnummer #2 abgeben, welche er sich jedoch 10 Minuten später wiederholen konnte.

Die 5. Stunde

Stunde fünf in COTA hatte gerade begonnen und Cioci #61 lieferte sich einen spannenden Zweikampf mit Poulsen im Young Driver Aston Martin. Nachdem der Däne von einem überrundetem Fahrzeug geblockt wurde, hatte Cioci im Ferrari leichtes Spiel und überholte den GT-Am Le Mans Sieger von 2014.

In dieser vorletzten Rennstunde gerieten die Autos von KCMG und SMP erneut aneinander. Im erbitterten Kampf um Platz 2 in der LMP2-Klasse, kam der KCMG #47 in Kurve 10 von der Strecke ab und verlor den Anschluss zum Konkurrenten aus Russland.

Zum gleichen Zeitpunkt kam Bewegung in der Boxengasse auf. Der G-Drive #24, der Porsche #92 sowie der AF Corse Ferrari #81 wurden zur Reparatur in die Box geschoben. Bei allen Fahrzeugen wurden jeweils größere Reparaturen an den Autos vorgenommen. In der Schlussphase der fünften Rennstunde rutschte der Aston Martin mit der Nummer #98 von der Strecke und verlor Wertvolle Plätze.

Die 6. Stunde

In der finalen Sunde ging es wie gewohnt nochmals richtig zur Sache. Nachdem der Rebellion R-One mit der Startnummer #13 aus dem Rennen zurückgezogen wurde, spielte sich in der GT-Pro Klasse unglaubliches ab. Nach einem Fahrerwechsel bei Porsche und Aston Martin, ging der Führungskampf auf der Strecke weiter. Runde für Runde kämpften Pilet #91 Rad an Rad gegen Turner #97 in der Dunkelhit von Texas.

In der LMP1-Klasse kam es zu einem Pflichtboxenstopp an der Spitze. Der Porsche-Werksfahrer Marc Lieb kam zum tanken rein und verlor erneut die Führung an den Audi mit der Nummer #2. Ein Halbestunde vor dem Ende der 6 Stunden von COTA verlor Marc Lieb im Porsche #14 signifikant Zeit und wurde vom Formel E Piloten Sebastien Buemi überholt und rutschte auf Rang drei zurück. Nur wenige Runden später konnte Di Grassi im Audi #1 aufschließen und Lieb ebenfalls stehen lassen.

Bild © fiawec.com