Alpine auf Pole in Sebring nach dem Qualifying

Alpine holte sich im Qualifying von Sebring souverän die Pole-Position vor dem Glickenhaus und den beiden Werks-Toyotas. AF Corse sorgte für eine Überraschung in der LMP2-Klasse, während Porsche und Aston Martin in der GTE-Klasse die Nase vorn hatten.

Alpine an der Spitze bei den Hypercars

Der Kampf um die Pole-Position begann, als die Sonne Floridas tief am Horizont stand. Die Alpine leuchtete in der Dämmerung am hellsten und sicherte sich mit einer Zeit von 1:47,407 eine komfortable Pole-Position. Die Runde des Franzosen Nicolas Lapierre war rund 1,3 Sekunden schneller als die zweitbeste Zeit des Tages.

Der nächste Platz in der ersten Reihe ging an Glickenhaus Racing, wo Olivier Pla eine Zeit von 1:48,741 Minuten erzielte. Die beiden Werks-Toyotas kamen nicht ganz an das Tempo heran. Brendon Hartleys 1:49.217 im GR010 Hybrid mit der Startnummer 8 reichte nur für den vierten Startplatz, während das Schwesterauto mit der Nummer 7 am Freitag von Platz sieben aus ins Rennen geht.

AF Corse mit LMP2-Pole beim Klassendebüt

AF Corse war die große Überraschung der Session. Das Team startet bei den 1000 Meilen von Sebring auf Gesamtrang drei in die Saison. Der junge Däne Niklas Nielsen war mit seiner Zeit von 1:49.014 gut drei Zehntel schneller als alle LMP2-Verfolger und schneller als beide Werks-Toyotas.

United Autosports fuhr die zweit- und drittschnellste Zeit in der Klasse, während der Meisterschaftsfavorit WRT auf dem vierten Rang landete. Fabio Scherer im Auto mit der Startnummer 34 von Inter Europol Competition beendete die Session vorzeitig. Der junge Schweizer überschlug sich in Kurve eins und berührte die Reifenstapel, was dem Team vor dem 1000-Meilen-Rennen am Freitag einiges an Reparaturarbeit bescherte.

Porsche beim Qualifying in Sebring

Porsche setzt GTE Pro-Dominanz fort

Mit der ersten Startreihe in der GTE Pro konnte Porsche seinen Vorsprung auf den Rest des Feldes ausbauen. Michael Christensen holte sich in 1:57,233 Minuten die Pole-Position vor seinem Teamkollegen Gianmaria Bruni. Drittschnellster war Nick Tandy für Corvette Racing.

Ferrari hatte Mühe, das Tempo der Porsche und der Corvette mitzugehen. Die von AF Corse eingesetzten 488 GTE EVOs waren zwei Sekunden langsamer als die führenden Autos und werden das erste Rennen von den Plätzen fünf und sechs aus in Angriff nehmen (hinter dem Pole-Setter der GTE Am).

Die kleinste Klasse in Aston Martin-Hand

Noch im Training war Porsche unter den GTE-Am-Fahrzeugen, die das Tempo vorgaben. Doch beim Qualifying in Sebring lief es für Aston Martin am besten. Ben Keating fügte der langen Liste beeindruckender Qualifying-Leistungen die neueste hinzu. Der US-Pilot stellte seinen Aston Martin #33 TF Sport mit einem Vorsprung von 1,3 Sekunden auf die Pole-Position.

Paul Dalla (#98 Northwest AMR) setzte sich mit nur 0,079 Sekunden Vorsprung vor dem Project 1 Porsche von Brendan Iribe in die erste Reihe. Sarah Bovy fuhr im #85 Iron Dames Ferrari die drittschnellste Zeit. Das Auto mit der Startnummer 46 von Project 1, das bislang die Bestzeit in der Klasse fuhr, landete auf seiner ersten fliegenden Runde in den Leitplanken und konnte keine Rundenzeit erzielen.

Die vollständige Übersicht der Startaufstellung gibt es hier. Der Start des Rennens ist für 12:00 Uhr Ortszeit angesetzt (17:00 Uhr MEZ). Wo Sie das Rennen live mitverfolgen können, erfahren Sie hier.

Bilder© 2022 Marius Hecker/focus-pack-media.de


Tobias

Tobias ist Chefredakteur und einer der Gründer von WEC-Magazin.